35 Jahre Kevin allein Zuhaus
- Mahmut Özsöz
- 10. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Seit fast 35 Jahren gehört Kevin McCallister zur Weihnachtszeit wie Zimt auf die Plätzchen. Seit 35 Jahren vergeht kaum ein Weihnachten ohne „Kevin – Allein zu Haus“. Wir sind mit diesem Film aufgewachsen, und selbst für die jüngere Generation ist er noch immer ein Highlight. Der Hauptdarsteller Macaulay Culkin war bei den Dreharbeiten zum ersten Teil gerade einmal zehn Jahre alt.

Wenn es nach Culkin geht, könnte es sogar im nächsten Jahr einen dritten Teil von „Kevin – Allein zu Haus“ geben. Noch heute profitiert der Schauspieler vom Kevin-Kult. Der 45-Jährige deutete im Rahmen seiner aktuellen Tour „A Nostalgic Night with Macaulay Culkin“ laut dem Branchenblatt „Variety“ an, dass er einem weiteren Film nicht grundsätzlich abgeneigt wäre. „Ich wäre nicht völlig dagegen“, sagte Culkin, fügte jedoch hinzu: „Es müsste einfach perfekt passen.“

Auf der Tour verriet Culkin außerdem, dass die Dreharbeiten zum ersten Film buchstäblich Spuren hinterlassen haben. Bei einem Tourstopp in Long Beach, Kalifornien, anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Kultfilms, erzählte er während einer Fragerunde, dass ihm sein Co-Star Joe Pesci (82) eine bis heute sichtbare Narbe zugefügt habe, berichtet das Magazin „People“.

„Er hat mich während der Proben gebissen“, erzählte Culkin. „Man muss bedenken, dass ich im Film gar nicht so oft wirklich mit Joe und Daniel [Stern] (68) zusammen vor der Kamera stehe. Die beiden sind meistens woanders beschäftigt.“ Daher habe er häufig „ins Leere gesprochen“.
Weiter schilderte Culkin: „Ich kannte Joe also gar nicht so gut. Dann fragte er Dan: ‘Willst du die Dialoge durchgehen?’ Schließlich fragte er auch mich, und ich meinte: ‘Klar, warum nicht – ich habe in dieser Szene ja sowieso keinen Text.’“ Während der Probe sagte Pesci den Satz: „Ich werde ihm diese Finger einen nach dem anderen abbeißen.“ Im nächsten Moment habe er seine Zähne in Culkins Finger geschlagen. „Ich habe geschrien – und ihr hättet sein Gesicht sehen sollen, als dieser harte Kerl plötzlich realisierte, dass er gerade einen Neunjährigen gebissen hatte. Einen neunjährigen Kollegen“, so Culkin.
Fazit:
Seit Jahrzehnten begleitet uns Kevin McCallister durch die Weihnachtszeit – nicht nur als Filmfigur, sondern als Teil unserer Erinnerungen. Vielleicht lieben wir „Kevin – Allein zu Haus“ gerade deshalb so sehr, weil er uns daran erinnert, wie sich Kindheit anfühlt: mutig, chaotisch, lustig und voller Überraschungen. Trotz kleiner Pannen, trotz gebissener Finger und unerwarteter Momente ist dieser Film zu einem Stück Familiengeschichte geworden. Er verbindet Generationen, schafft Tradition und bringt uns jedes Jahr aufs Neue zum Lachen. Nichtsdestotrotz bleibt Kevin für immer ein Highlight – in unseren Herzen und in unserer Weihnachtszeit.





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