Elektro-Zweirad Förderung wird verlängert
- Mahmut Özsöz
- 27. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Für die Förderung einspuriger E-Kraftfahrzeuge wurden weitere 500.000 Euro bereitgestellt, wie das Verkehrsministerium am Montag bekannt gab. Die ursprünglich vorgesehenen 1,5 Millionen Euro aus dem Klima- und Energiefonds seien bereits aufgebraucht. Gefördert werden E-Mopeds der Klassen L1 und L3. Das Förderprogramm „eMove Austria“ startete im Juli, die E-Moped-Förderung folgte im Oktober.
Mit dem Programm soll die E-Mobilität in Österreich weiter vorangetrieben werden. Die erste Fördertranche für einspurige Elektrofahrzeuge war den Angaben zufolge innerhalb weniger Wochen vergeben: 690 Zweiräder wurden beantragt, zusätzlich liegen rund 620 weitere Registrierungen vor. Nun stehen erneut eine halbe Million Euro zur Verfügung.
Freude in der MotorradbrancheKarin Munk, Generalsekretärin der Arge 2Rad, zeigt sich zufrieden: „Die zusätzlichen 500.000 Euro ermöglichen es uns, sowohl vor als auch nach der moto-austria – der Motorradmesse vom 6. bis 8. Februar in Wels – viele Menschen zu erreichen, die überlegen, sich ein einspuriges Elektrofahrzeug anzuschaffen.“
Private können Bonus von bis zu 1.800 Euro erhalten
Anträge für die Förderung sind bis spätestens 31. März 2026 möglich, solange die dafür vorgesehenen Mittel nicht ausgeschöpft sind. Private profitieren beim Umstieg auf E-Mopeds, E-Motorräder und Ladeinfrastruktur von einem E-Mobilitätsbonus von bis zu 1.800 Euro.
Die Förderung für private Ladeinfrastruktur beträgt 400 Euro für Wallboxen. In Mehrparteienhäusern gibt es 800 Euro für Einzelanlagen bzw. 1.500 Euro für Gemeinschaftsanlagen. Für Unternehmen stehen bis zu 22.500 Euro bereit.
Voraussetzung für die Förderung ist die Nutzung von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energieträgern.
Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) betont: „Mit der Aufstockung setzen wir ein klares Signal für den weiteren Ausbau klimafreundlicher Mobilität auf zwei Rädern. Elektrische Mopeds, Roller und Motorräder sind ein wichtiger Bestandteil eines modernen, nachhaltigen Verkehrssystems. Daher wollen wir die bestehende Dynamik gezielt unterstützen.“





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