LEGO Smart Bricks
- Mahmut Özsöz
- 10. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

LEGO hebt das Bauen auf ein neues Level: Ab März 2026 hält mit den „Smart Bricks“ erstmals ein winziger Computer Einzug in den ikonischen 2×4-Stein. Licht, Sound und Bewegung sollen klassische LEGO-Sets interaktiv erweitern – ganz ohne Kamera oder künstliche Intelligenz. Die auf der CES 2026 präsentierten Smart Bricks sind kaum größer als herkömmliche Steine, stecken jedoch voller Technik. Integrierte Sensoren erkennen Bewegung, Neigung und Licht, reagieren auf Geräusche und kommunizieren untereinander über ein Bluetooth-Mesh-Netzwerk. Zusätzlich können die Steine NFC-Tags in neuen LEGO-Tiles und Minifiguren auslesen, um Aktionen auszulösen – etwa das Aufleuchten eines Lichtschwerts oder realistische Motorengeräusche beim Start eines Raumschiffs.
Mit Energie versorgt werden die Smart Bricks kabellos über ein Ladepad. Laut LEGO ist der Akku so konzipiert, dass er auch nach längerer Lagerung ohne Nutzung zuverlässig funktioniert. Zudem lassen sich alle Smart Bricks über eine App mit neuer Firmware versorgen und so laufend aktualisieren.

Start im März – Vorbestellungen in Kürze möglich
Zum Marktstart am 1. März erscheinen zunächst drei LEGO Star Wars Sets: Darth Vaders TIE Fighter (473 Teile, ca. 70 Euro), Lukes Red-Five X-Wing (584 Teile, ca. 100 Euro) sowie das Dual-Set Darth Vader’s Throne Room Duel & A-Wing (962 Teile, ca. 160 Euro). Jedes Set enthält mindestens einen Smart Brick, mehrere NFC-Tags sowie die passenden Minifiguren. Vorbestellungen sollen bereits Ende dieser Woche starten.
LEGO selbst spricht von der „größten Weiterentwicklung des LEGO-Systems seit der Einführung der Minifigur im Jahr 1978“. Auch wenn der Einstieg über Star Wars erfolgt, deuten interne Tests im LEGO City-Universum sowie Gerüchte rund um Pokémon-Sets darauf hin, dass „Smart Play“ künftig eine zentrale Rolle im Portfolio des dänischen Herstellers einnehmen wird.





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